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Fast-Food immer beliebter
Der Trend zum Fast-Food wie Hamburger, Döner oder Pizza hat sich weiter verstärkt.

In deutschen Schnellrestaurants wurden im Jahr 2005 insgesamt 2,86 Milliarden Gäste (plus 1,8 Prozent im Vergleich zu 2004) gezählt, wie die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in Bonn mitteilte. Die Ausgaben in Burgerketten, bei Pizzabäckern und an Imbissständen stiegen um 1,5 Prozent auf 13,21 Milliarden Euro.

In Zeiten knapper Kassen stieg auch die günstige Verpflegung am Arbeitsplatz. In Kantinen wurden 2005 mit knapp 1,5 Milliarden Mahlzeiten rund 4,5 Millionen mehr als 2004 ausgegeben. Die klassischen Restaurants zählten dagegen mit rund 1,42 Milliarden Besuchern 1,2 Prozent weniger als im Jahr davor.

Insgesamt stieg demnach auch die Zahl der ausgegebenen Essen in Schnellrestaurants um 1,8 Prozent auf 2,86 Milliarden. Die Ausgaben für eine schnelle Mahlzeit blieben mit durchschnittlich 4,60 Euro unverändert.

Vor allem Schnellrestaurants mit Hamburgern, Geflügelsnacks und Fischmahlzeiten zählten mehr Kunden. Hier stieg die Zahl der Mahlzeiten um fast 59 Millionen auf nun 907 Millionen. Pizza, Döner- Taschen und Asia-Food waren ebenfalls stärker gefragt als zuvor - es gab laut der ZMP eine Zunahme um 400 000 auf 843 Millionen Mahlzeiten.

Fast Food wird am häufigsten im Restaurant oder zu Hause gegessen. In jeweils 36 Prozent der Fälle wurden laut ZMP Burger, Currywurst und Co. am eigenen Esstisch oder direkt im Imbiss gegessen. Sie beruft sich auf Daten des CREST-Verbraucherpanels der Intelect Marktforschung in Nürnberg. Nur in neun Prozent der Fälle wanderte das Essen auf der Straße in den Mund. Sechs Prozent der Fast-Food-Mahlzeiten wurden im Auto eingenommen. Der Rest entfiel auf andere Orte. Von allen Mahlzeiten außer Haus macht Fast Food rund 41 Prozent aus.